Marke

Hotalents ist eine Initiative, die es sich zur Aufgabe macht, der jungen Generation in der Hotellerie und Gastronomie eine Stimme zu geben, um den Austausch zwischen den Generationen herzustellen.

Mit dem Hotalents-Kongress wurde eine Branchenveranstaltung ins Leben gerufen, die mit Jung und Alt neue Impulse für den Imagewandel erarbeitet. Zielgruppen der Veranstaltung sind daher die Hotalents genauso wie die Direktoren und Führungskräfte. Nur ein Austausch, in dem die beiden Gruppen gemeinsam erarbeiten, wohin der Weg geht, ermöglicht uns die Gestaltung der Zukunft der Branche.

Das Hotalents-Führungstraining ist aus einem Workshop auf dem ersten jungen Hotelkongress im Februar 2018 entstanden und möchte angehenden Führungskräften helfen, sich in ihrer Rolle zu finden und zu entwickeln.

Klaus Michael Schindlmeier

Agentur für Mitarbeiterdesign

Das Grundproblem der Veränderungen in der Arbeitswelt von heute ist, dass viele nicht über die Generationenentwicklung nachdenken. Talent ist man bis 30. Ab 30 ist man ein ewiges Talent. Ab 60 ist man ein Gesamtkunstwerk. Die Arbeitswelt wird bestimmt von ewigen Talenten und Gesamtkunstwerken. Man spricht über Talente, ohne sie zu fragen oder selbst zu Wort kommen zu lassen. Das Schlimmste: in vielen Betrieben werden sie gar nicht beachtet. Mit Hotalents beleuchten wir zusammen mit den jungen Talenten, dass die Veränderungen nicht bei der Jugend stattfinden müssen, sondern bei den Chefs! Die Digitalisierung ist im Jetzt ein Thema. In Zukunft wird sie Standard sein. Die Effizienz wird dann da sein, wo junge Leute heute schon Denkanstöße sehen. Sie werden nicht in Stunden gemessen, sondern an dem, was sie mit Begeisterung und Überzeugungskraft leisten wollen.

Klaus Michael Schindlmeier

Lisa Aenis

Projektleiterin Hotalents

Hotalents ist eine Bühne für den Austausch zwischen den Generationen und gibt uns jungen Talenten die Möglichkeit, unsere Meinung zu sagen und gehört zu werden. In viel zu vielen Unternehmen dürfen junge Leute sich nicht so einbringen, wie sie es gerne würden und auch könnten. Deswegen suchen sie nach ihrer Ausbildung das Weite und verlassen die Branche wieder. Das ist eine schlimme Entwicklung und ich als Vertreterin der Generation Y würde gerne vor allem den Austausch zwischen den jungen Generationen und den Entscheidern und Hoteldirektoren der Branche fördern, um dieser entgegen zu wirken. Die „Gesamtkunstwerke“ und „ewigen Talente“ sollten den jungen Talenten zuhören und ihnen mehr Möglichkeiten geben. Die Hotalents dürfen auf der anderen Seite natürlich auch nicht nur fordern, sondern müssen auch Leistung bringen. Aus meiner Erfahrung heraus kann ich aber beiden sagen: es lohnt sich!

Lisa Aenis